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 Ortsverein Strausberg 


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  Vorsitzender: 
 Dipl.-Ing. Manfred Kochan
 Wilhelm-Pieck-Straße 142 
 15370 Petershagen 
 Tel.: 033439 - 77861

Der Ortsverein Strausberg beschäftigt sich u.a. mit historischen und aktuellen ingenieurtechnischen Leistungen für die regionale Infrastruktur.

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                Rathaus Neuenhagen  Über den Räumen der Gemeindeverwaltung ist ein “Wassertopf” installiert. Vor einigen Jahrzehnten hatte das Gebäude zusätzlichdie Funktion des Wasserturms für die Trinkwasserversorgung der Gemeinde

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Brücke am S-Bahnhof Fredersdorf         Diese Brücke ist das verbindende und noch dazu schwankungsfreie Element für Fußgänger und Radfahrer zwischen den Ortsteilen, die durch die Eisenbahnlinie voneinander getrennt sind.

Die Fähre in Strausberg

Fotos: Manfred Kochan (VBIW)

 verbindet schon seit Jahrzehnten die Stadt mit dem Erholunggebiet


Arbeitsprogramm 2019                     Stand 03.02.2019

Schwerpunkte

    1. Teilnahme an zentralen Veranstaltungen des VBIW

  • 1.1 Jahreshauptversammlung 2018 am 26.01.2019
  • 1.2 Teilnahme an der Festveranstaltung „25 Jahre VBIW“ am 30.08.2019
  • 1.3 Bewertung der Projektarbeiten im Rahmen Jugend forscht – Wettbewerb
        Brandenburg Ost am 28.02.2019 in Eberswalde
  • 1.4 Individuelle Beteiligung an Veranstaltungen, die im Veranstaltungskalender angeboten
       werden.
  • 2. Eigenständig organisierte Veranstaltungen (Gesprächsabende) des OV Strausberg in
      der Gaststätte „Piratenkogge““, 15366 Neuenhagen; Kleiststraße 1, jeweils 17.00 Uhr
  • 2.1 Thematische Diskussion zu„Philosophie und Pädagogik“
       Einführung: Obering. Ziemann  T.: 12.02.2019
  • 2.2 Thematische Diskussion zu „Internet der Dinge”
       Einführung: Dipl.-Ing. Kochan  T.: 02.04.2019
  • 2.3 Weitere Veranstaltungen für das 1. Halbjahr 2019 werden vorbereitet.
  • Themen:
    • - Digitalisierung und Arbeitssicherheit
    • - Regionale Entwicklung in Ostbrandenburg
    • - Objektbesichtigung Bahnhof Ostkreuz

Podiumsdiskussion “Atomenergie – Pro und Contra”

In der Petershagener Angerscheune fand am 22. November 2012 eine Podiumsdiskussion zu o.g. Thema statt. Die Idee dazu kam den Veranstaltern bei der Ökofilmtour bei der in Petershagen Schülern der Film „Atommülllager-Endlager verzweifelt gesucht“ gezeigt und mit Dr. Sebastian Pflugbeil (Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz) diskutiert wurde.

Auf dem Podium diskutierten:
- Jürgen Claus (Referatsleiter Erneuerbare Energien im MUGV)
- Dr. Sebastian Pflugbeil (Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz)
- Christian Meyer zu Schwabedissen (Leiter des Berliner Büros von AREVA n. p. GmbH und
 Direktor für politische und institutionelle Kontakte)
- Helmut Geisenhöhner (Dipl.-Ing. Verfahrenstechnik, ehemals Mitarbeiter von AREVA n. p. GmbH)

Als Moderator fungierte Ernst-Alfred Müller (FÖN e. V. - Wirtschaftsjournalist und Mitbegründer von OZON). Die Veranstaltung wurde durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Nach der Vorführung von Ausschnitten des Films „Atommülllager-Endlager verzweifelt gesucht“ wurde dann auf dem Podium und mit den Besuchern zur Kernenergie diskutiert. Dabei prallten pro und contra erwartungsgemäß ohne Annäherung aufeinander. Zu bedauern ist, dass die Diskussion nicht immer sachlich war. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Problematik welches Risiko ist eine Gesellschaft bereit für welchen Zweck zu tragen, nicht ausreichend diskutiert wird. Das könnte für den VBIW ein interessantes und wichtiges Thema sein.

Das Thema „Erneuerbare Energien“ wurde kurz gestreift. Ihm soll eine extra Veranstaltung gewidmet werden.

Seitens des VBIW nahmen Mitglieder des Ortsvereins Strausberg und des Regionalvereins Nordwestbrandenburg an dieser sehr interessanten Veranstaltung teil.

 Dr. Norbert Mertzsch (VBIW - Vorsitzender)

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Rückbau sensibler Werke am Beispiel Kernkraftwerk Rheinsberg

Industriell gefertigte Produkte haben eine begrenzte Nutzungsdauer, produzierende Werke, z.B. Energieerzeuger ebenso. Am Ende der Nutzungsdauer ist die Entsorgung zunehmend durch Rückbau erforderlich.

Der Rückbau von Kernkraftwerken ist jedoch mit besonders großer Brisanz verbunden. Davon zeugen Protestaktionen, Emotionen und Ängste von Menschen, die den Rückbau solcher Werke begleiten, insbesondere dann, wenn technische und organisatorische Unwägbarkeiten erkennbar werden und diese Einfluss auf die Umwelt nehmen können. In der Öffentlichkeit findet das Verhalten dieser Menschen eine weit aus größere Beachtung als die Aktivitäten der Menschen, die einen solchen Rückbau zu realisieren haben.

Das veranlasste den Ortsverein Strausberg des VBIW, einen Vortrag zu diesem Problem zu organisieren. Eingeladen wurde als Referent Dr. rer. nat. Norbert Mertzsch (VBIW), Betriebsangehöriger des im Rückbau befindlichen Kernkraftwerkes Rheinsberg. Er gehört zu dem Team, das den Rückbau des Kernkraftwerkes betreibt.

Sein Vortrag mit Bilddokumentation vermittelte uns interessante Einblicke in die verschiedenen Phasen und Anforderungen des Rückbaus des Kernkraftwerkes:
- umfassende Planung des Rückbaus,
- verlässliche Organisation aller Teilabschnitte des Rückbaus
- Anwendung komplizierter und breit gefächerter Technologien beim Rückbau, die erst im erheblichen
 Maße speziell für Kernkraftwerke entwickelt und erprobt werden mussten
- Risikoabschätzung und unbedingte Gewährleistung der Sicherheit für alle Beteiligte insbesondere zur
 Strahlensicherheit.

Ausführlich hat der Vortragende die Planung und Durchführung der Castortransporte nach Lubmin dargelegt.

Am Ende der Veranstaltung haben die Teilnehmer an diesem Vortrag den Eindruck gewonnen, dass die am Rückbau Beteiligten ein hohes Maß an ingenieurtechnischem Können und Verantwortungsbewusstsein entwickelt haben. In Rheinsberg hat sich mit dem Rückbau ein Team aus unterschiedlichen Qualifikationen entwickelt, das über eine selbst erarbeitete umfassende Erfahrung verfügt. Das ist besonders hervorzuheben, denn in den nächsten Jahrzehnten ist der Rückbau von Kernkraftwerken in größerer Dimensionen zu bewältigen.

Unter diesem Aspekt sollte auch die Öffentlichkeit für die Leistungen der Rheinsberger sensibilisiert werden.

Manfred Kochan (VBIW)

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