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Jugend forscht

Junge Forscher stellten ihr Wissen in diesem Jahr digital vor

Der Wissenschaftswettbewerb ‚Jugend forscht‘ startete unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ in die
56. Runde.

Damit ermunterte die Stiftung Jugend forscht Kinder und Jugendliche, sich der Herausforderung zu stellen, selbst ein Forschungsprojekt zu erarbeiten und so auch Verantwortung für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten zu übernehmen. Gerade junge Menschen zeigen ein starkes Bewusstsein für die Themen, die aktuell wichtig für unsere Gesellschaft sind. Hierbei zählen besonders Neugier, Erfindungsreichtum, Entwicklung von Strategien und zukunftsträchtige Lösungen.

Seit Jahren unterstützt der VBIW den Nachwuchsforscherwettbewerb und stiftet Geldprämien für technisch raffinierte, gut durchdachte oder außergewöhnliche Ideen, die in Projektarbeiten dargelegt werden.

In diesem Jahr wurden die Regional- und Landeswettbewerbe wegen der coronabedingten Einschränkungen nicht wie üblich mit allen Teilnehmern vor Ort ausgerichtet. Stattdessen wurden die Jurygespräche als Online-Videokonferenzen durchgeführt.

Der VBIW vergab seine Preise naturgemäß in die Fachgebiete Technik und Arbeitswelt.
Beide Arbeiten der Preisträger der Regionalwettbewerbe entstanden im Zentrum für Begabtenförderung "Einsteinchen" in Frankfurt/Oder und starteten in der Sparte Schüler experimentieren.
Frau Anke Prahtel, Schatzmeister des VBIW, übergab die Preise am 05. März 2021 direkt. 

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VBIW-Preisträger 2021

Foto: Anke Prahtel (VBIW)

Die Betreuerin von Max Pohland und Dylan-Benjamin Weiss, Frau Peggy Zecha, erhielt beim Regionalwettbewerb Ost einen "Betreuerpreis". Sie unterstützte in diesem Jahr 5 Projekte. Damit hat sie maßgeblichen Anteil am Erhalt des Schulpreises für das Zentrum für Begabtenförderung. Der VBIW hat für dieses Engagement zusätzlich noch einen Blumenstrauß spendiert.

Max Pohland, 13 Jahre, entwickelte ein "Warnsystem zur Überwachung der Temperatur in Autoinnenräumen".
Da es Corona bedingt Übernachtungsverbote in Hotels und Pensionen gab und auch Campingplätze geschlossen blieben, entschieden sich vor allem junge Leute, bei Kurztrips im Auto zu übernachten. Das wurde dann zum Problem, wenn nach sonnigen heißen Tagen sich der Innenraum der Autos unkontrolliert aufheizt. Das kann zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Max konstruierte ein System, das die Autoinsassen warnt, indem es Alarm auslöst. Dazu wurde ein Solarpaneel als Stromquelle, ein Signalgeber und ein Temperatursensor genutzt, der mit einem Minicomputer verbunden ist. Dieser wurde so programmiert, daß er bei Erreichen einer festgelegten Temperatur einen akustischen Alarm auslöst. Auch kurz im Auto zurückgelassenen Tieren kann der Besitzer, der über sein Handy alarmiert wird, sofort zu Hilfe eilen.

"Schallschutz für die KITA" war das Thema von Dylan-Benjamin Weiss.
Ihn trieb die Erfahrung um, daß Lärm krank machen kann. Mit selbstgebauten Elementen versuchte er, den Lärmpegel im Waschraum einer KITA zu senken. Dazu untersuchte er schallschluckende Eigenschaften verschiedener Materialien. Sogar eine Fehlerbetrachtung hat er durchgeführt. Er benutzte wiederverwendbare Abfall- und Restprodukte und einen Schallpegelmesser. Dem 11jährigen hat das Arbeiten am Projekt viel Spaß gemacht. Er ist mit seinem Ergebnis zufrieden, empfiehlt, es anzuwenden, weiter zu entwickeln und freut sich schon auf sein nächstes Projekt.

Im Fachgebiet Arbeitswelt erreichte Felix Marian Jess den Landeswettbewerb. Sein Thema: "(Kein) Mikroplastik im Kunstrasen". Sein Betreuer, Herr Dr. Hendrik Stiemer, übergab ihm den VBIW-Geldpreis.
Der 17 - jährige Schüler spielte früher Fußball. Dabei bemerkte er, dass sich Kunstrasen zum Spielen zwar nahezu perfekt eignet, aber die in den Schuhen gefundenen Granulatkörnchen auf Abrieb schließen lassen. Er untersuchte, wie schädlich dieses Material für die Umwelt ist und ob es einen geeigneten Ersatzstoff gibt.

Er fand heraus: Korkgranulat ist pflanzlich und umweltfreundlicher als Kunststoffgranulat.

Außerdem wollte der Schüler des Einstein-Gymnasiums in Neuenhagen bei Berlin testen, ob die Gefahr von Schürfwunden beim Tackling auf Kunststoff-Granulat-Sandgemisch signifikant höher ist als auf Korkgranulat. Beim Test wurden Zucchinis an eine Schnur gebunden und in mehreren Zügen über Kunststoffgranulat-Sandbelag bzw. Korkgranulatbelag gezogen. Die Tests ergaben einen signifikanten Unterschied von 25% zugunsten des Naturmaterials.

Mit seiner Arbeit setzte Felix Marian Jess ein weiteres Achtungszeichen bei der industriellen Verwendung von Mikroplastik.

Der Preisträger des Landeswettbewerbes in Fachgebiet Mathematik/Informatik kommt vom Gauß- Gymnasium Frankfurt/Oder, Maximilian Kugler, Alter 18 Jahre. Er wurde von Frau Dr. Rita Lange betreut.
Außerdem stellt das Gauß-Gymnasium noch den Landessieger im Fachgebiet Technik: Ray Klauck,
18 Jahre. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Gymnasium in Potsdam ist es die erfolgreichste Schule im diesjährigen Jungforscherwettbewerb.

Es gab viele clevere Ideen und Lösungen, die hohes Potential haben, erfolgreich fortgesetzt zu werden. Alle Teilnehmer dürfen sich als Sieger sehen.
Die Wettbewerbsrunden in Brandenburg im neuen Online-Design haben gut geklappt, die Ausstattung in den Schulen zur Durchführung der digitalen Wettbewerbe ist vorangebracht worden. Trotzdem hoffen Schüler, Betreuer, Lehrer, Juroren und Wettbewerbsleiter, sich im kommenden Jahr wieder persönlich treffen zu können, um gemeinsam zu tüfteln, zu wetteifern und ihren Wissensstand nachzuweisen.

Doch zunächst viel Erfolg den Landessiegern bei der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse beim Bundesfinale vom 27.-30 Mai 2021 in Heilbronn.

Jutta Scheer (VBIW)

 

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Corona bremst auch junge Forscher aus
Fotos: Gerd Markert

„Nichts ist so spannend wie knobeln und tüfteln.“ Das sagten sich in diesem Jahr 88 Schüler und Schülerinnen und nahmen am Regionalwettbewerb Brandenburg/Ost am 27. Februar 2020 teil.

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Förderer und Ausrichter des Wettbewerbstages in Wildau war traditionell der Energiedienstleister EWE.

Der Regionalsieg in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik sollte auch im 55. Wettbewerbsjahr die Fahrkarte zum Landeswettbewerb in Schwarzheide sein. Die monatelange Fleißarbeit hatte sich für 17 von insgesamt 54 Projekten junger Brandenburger Forscherinnen und Forscher gelohnt. Die Sieger konnten sich über Geld- und Sachpreise freuen.

Diese 17 Projekte entstanden in 11 Schulen. Besonders positiv fielen das Einstein-Gymnasium in Neuenhagen bei Berlin mit 4 und das Paulus-Praetorius-Gymnasium in Bernau mit 3 qualifizierten Arbeiten auf.

Das Motto in diesem Jahr: „Schaffst Du!“
Auffällig viele Jungforscher widmeten sich Themen, die die Umwelt betreffen: Nachhaltigkeit im Haushalt, Mikroplastik, Energieeffizienz.

Die wieder gestiegene Teilnehmerzahl (89, Vorjahr 83), (erstmals waren mehr Schülerinnen (46) als Schüler (43) dabei) beim Wettbewerb und die Qualität der Projekte zeigen, dass Naturwissenschaften heute stärker im Fokus junger Menschen stehen, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war.

Forschen ist nicht nur spannend, sondern bringt auch Spaß und Erfolg.
Das bestätigen sowohl alte Hasen und als auch Neueinsteiger.

Der VBIW vergibt seit 1992 Sonderpreise für besonders originelle und kreative Arbeiten. Das sollte auch 2020 so sein. Leider kam die Ausbreitung des Coronavirus den jungen Forschern in die Quere. Sowohl der Wettbewerb in Brandenburg an der Havel für die Region Brandenburg West als auch der Landeswettbewerb in Schwarzheide und der Bundeswettbewerb in Bremen fielen aus.

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Nizami Mammadov, 15 Jahre
erhielt 2020 den VBIW-Sonderpreis

Neben den Projekten der Regionalsieger in Wildau beeindruckte mich ein 15 jähriger Junge aus Aserbaidschan, der seit 7 Monaten in Deutschland lebt und in Wildau zur Schule geht. Bereits in Baku beschäftigte er sich mit Polymerleitern. Unter anfänglicher Anleitung einer Atomphysikerin kam er zu beachtlichen Aussagen. Es wird ein elektrisches Kabelmaterial vorgestellt, welches mit Hilfe von Polymeren eine preiswerte und hochwertige Übertragung von elektrischer Energie ermöglicht. Durch die Verwendung recycelter Rohstoffe wird ein nachhaltiger Weg aufgezeigt, zukünftig eine hohe und robuste Leitfähigkeit bei geringem Ressourcenverbrauch zu sichern. Die Augen von Nizami Mammadov leuchteten als er den Geldpreis des VBIW entgegennahm. Er konnte es gar nicht fassen. „Für mich?“ fragte er!

Endlich tauchte der Name Eisenhüttenstadt nach 15 Jahren wieder in der Liste der teilnehmenden Schulen auf.
Die drei 14jährigen Schüler aus der Gesamtschule 3 gewannen den „Sonderpreis Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Projektarbeit „Der Sonne zugewandt - Bau eines Solarvorhanges für Schulfenster“ entstand im Rahmen der zu Schuljahresbeginn neu gegründeten AG Technik.
Ziel des zum Thema Klimaschutz gehörenden Projektes war eine Konstruktion für die Außenverschattung der nach Süden liegenden Schulfenster, die gleichzeitig die Sonnenenergie für die Versorgung der Schule mit Strom nutzbar machen sollte. Die Schüler der 8. Klasse führten Messungen zum Energiehaushalt der Schule durch, erprobten Schaltkreise und fertigten technische Zeichnungen an. Im Ergebnis entstand der Prototyp eines Solarvorhanges in einem selbstgebauten Holzfensterrahmen. Die Auszeichnung ist gleichermaßen als Lohn für viele Stunden intensiver Arbeit weit über die schulischen Verpflichtungen hinaus und als Ansporn für weitere Projekte zu sehen.

Für jüngere Schülerinnen und Schüler die im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen, ist die Wettbewerbssparte Schüler experimentieren gedacht. Seit Jahren nehmen Kinder, die ihren Forscherdrang im Zentrum für  Begabtenförderung in Frankfurt/Oder ausleben, am Leistungsvergleich dieser Juniorsparte teil. In diesem Jahr waren es sieben „Einsteinchen“, die in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Geo-/Raumwissenschaften und Technik zeigten, wie viel Spaß es machen kann, sich mit Naturwissenschaften zu beschäftigen. Die 10 – 12jährigen belebten den Wettbewerb außerordentlich.
Alle haben den Tüftlerwettbewerb erfolgreich abgeschlossen.

Aber es wurden nicht nur Jugendliche ausgezeichnet. Neben Schulpreisen und Ehrungen für Betreuungslehrer wurde der Sonderjuror des VBIW Diplomingenieur Manfred Kochan mit der Ehrennadel der Stiftung Jugend forscht ausgezeichnet. Herr Kochan vertrat seit Jahren den VBIW mit hohem persönlichen Engagement auf den Regionalwettbewerben Brandenburg Ost.

Jutta Scheer (VBIW)

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Mit dem Slogan „Frag nicht mich. Frag Dich.“ hatte die Stiftung „Jugend forscht“ 2018 bundesweit Jugendliche dazu aufgefordert, das Smartphone einfach mal zur Seite zu legen und sich mit wissenschaftlichen Fragen und Themen auseinanderzusetzen. Bereits zum 26. Mal in Folge hat die BASF Schwarzheide GmbH den Wettbewerb auf Landesebene ausgerichtet. Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern, gehört zum Anliegen des Unternehmens.

Mit einem so guten Abschneiden hatte Patrick Riegner kaum gerechnet. Er hat die Jury mit seiner Studie zum Milbenbefall von Hühnern wieder überzeugt.

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Er esse gern Hühnchen, erzählt Patrick Riegner. „Und ein Frühstücksei ist auch etwas Feines“.
Als Thema für seine Facharbeit hatte sich der Reitweiner deshalb Milbenbekämpfungsmittel bei Hühnern gewählt. Durch den Fibroinskandal war Patrick auf die Idee gekommen, den Faden weiter zu spinnen. Er experimentierte zur Bekämpfung der roten Vogelmilbe – insgesamt drei Jahre lang.

Letztlich war es der Aspekt der Nachhaltigkeit, der die Jury besonders beeindruckt hat. Denn in seinen Experimenten hat der Reitweiner festgestellt, dass alternative Milbenbekämpfungsmittel, wie ätherische Öle, besser wirken, verträglicher und sogar günstiger sind.

Neben Sport sei Biologie sein Lieblingsfach, sagt Patrick, der sich vorstellen kann, Biologie zu studieren und später in den Bereichen Mikrobiologie oder Biochemie zu forschen.
Da bleibt für sein Hobby, den Fußball, derzeit nicht allzu viel Zeit. Patrick Riegner spielt im B-Jugend- Team von Union Frankfurt.

Die Fahrkarte zum Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ 2018 hatte sich Patrick Riegner, wie alle anderen Teilnehmer, mit dem Sieg im Landeswettbewerb in seinem
Fach verdient. Beim anschließenden Kommunikationsseminar in Cottbus, zu dem alle Brandenburger Landessieger eingeladen worden waren, lernte der Reitweiner, etwas zu präsentieren, ohne Körperhaltung und roten Faden zu verlieren.

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Sonderpreis: Landessieger im Fach Biologie Patrick Riegner „Experimentelle Untersuchungen zum Milbenbefall von Hühnern“
Fotos: BASF/ Rasche

Der Jury des Bundeswettbewerbs in seinem Fachbereich, die sich zuvor alle Arbeiten angesehen hatte, musste der junge Reitweiner in fünf Minuten den wissenschaftlichen und praktischen Nutzen seiner Forschung erklären. Er besteht im Nachweis, dass Milben auch in großen Hühnerställen mit ungiftigen Stoffen zu bekämpfen sind.

Das Training hat sich offenbar ausgezahlt. In der Neuauflage seiner Arbeit werden Ergebnisse durch statistische Verfahren gestärkt und überprüft. Erstmals werden Berichte aus der praktischen Anwendung in größeren Geflügelställen mit einbezogen. Dafür hat Patrick einen Betrieb in der Region gefunden. Er hat Optimalkonzentrationen der Bekämpfungsmittel ermittelt. Setzen sich seine Erkenntnisse nach Anwendung in anderen Hühnerbetrieben durch, läßt sich mit Blick auf die Langzeitwirkung tatsächlich die Qualität der Hühnereier beeinflussen.

Mit 11 qualifizierten Projekten war das Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder) beim diesjährigen Landeswettbewerb Jugend forscht so stark vertreten wie keine der anderen 14 Bildungs-einrichtungen. Und nur deshalb, weil dieses Gymnasium bereits 2012 den Schulpreis für die meisten eingereichten Arbeiten erhielt, konnte die Schule auch in diesem Jahr für diese Ehrung nicht nominiert werden.

Das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium wurde mit dem Schulpreis der Dehmel-Stiftung zur Förderung von Bildung, Forschung und Wissenschaft geehrt. Die damit verbundene Geldzuwendung kommt sicher der Unterstützung der Arbeit der Forscherteams zu Gute. Herzlichen Glückwunsch!

2019 stellte das Gauß-Gymnasium in der Disziplin Biologie also wieder den Landessieger. Patrick Riegner verteidigt sein Projekt vom 16.-19. Mai 2019 in Chemnitz beim Bundeswettbewerb. Dazu wünscht der VBIW viel Erfolg.

Der VBIW ist stolz darauf, die in diesem Jahr zur Verfügung gestellten Sonderpreise, sowohl auf den Regionalebenen als auch auf dem Landeswettbewerb an Schüler des Gauß-Gymnasiums Frankfurt (Oder) vergeben zu haben. Wir bieten damit Anreiz und Ansporn, am Ball zu bleiben und weiter zu forschen.

Leider haben die durch den VBIW bei den Regionalwettbewerben ausgezeichneten Themen die Qualifizierung zum Landeswettbewerb nicht erhalten.

Es gab nicht nur sehr viele Projekte sondern auch sehr starke Konkurrenz.
Mit ganz unterschiedlichen, spannenden Themen bewiesen die Schüler Interesse,
Leidenschaft, Durchhaltevermögen und Fachkompetenz.

 

Steigerung der Leistungsfähigkeit einer Brennstoffzelle Brandenburg/Ost am 28.02.2019:

Pia Celestina Klemens und Timm Langendörfer entschieden sich, nach ihrer Facharbeit in der 9. Klasse am Kooperationsprojekt „Konzept zur Wasserstoffnutzung für den öffentlichen und individuellen Verkehr in Frankfurt (Oder)“ teilzunehmen. Ist Wasserstoff unser Energieträger der Zukunft? „Wir wollten mehr über Energieträger wissen“, erinnern sie sich. Die 17-jährigen bekamen ein Verständnis für die aktuelle Energiesituation, nicht nur in Deutschland. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass sich die Jugend heute bereits Gedanken über eine nachhaltige Energieversorgung macht.

Ziel der Arbeit war es nicht, die vorhandene Technik der Brennstoffzelle komplett zu verändern. Durch gezieltes Eingreifen soll der Prozess der Umwandlung chemischer in elektrische Energie verbessert und so die Leistung gesteigert werden. Eine Schaltung regelt nun mittels Transistoren die Spannung der Brennstoffzelle. Zum Anderen wurde festgestellt, dass beim Betrieb der Brennstoffzelle die Temperatur der Wasserstoffpatrone, die der Speicherung dient, sinkt. Dies beeinflusst in hohem Maße die Strömung des Wasserstoffs in der Zelle und so ihre Leistungsfähigkeit. Aus diesem Grund wurde eine Möglichkeit zur Beobachtung und Stabilisierung der Temperatur entwickelt.
Obwohl sich Wissenschaftler über die Massentauglichkeit der Brennstoffzelle nicht einig sind, Manfred Kochan vom VBIW konnten die Schüler überzeugen.

Nach dem Abitur wollen beide Jungforscher studieren: Physik und Ingenieurwissenschaften.

 

Brandenburg/West am 06.03.2019 - Mathematik trifft Natur

Julian Paul Jacob, ein 18-jähriger fragte sich „Ist es möglich, Pflanzen durch einen einfachen Algorithmus realistisch darzustellen?“

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Fotos: Marko Froß, Brandenburg

Viele Erscheinungsformen in der Natur lassen sich nicht durch klassische Geometrie beschreiben. Davon gingen Mathematiker lange Zeit aus. Es stellte sich jedoch heraus, dass fraktale Strukturen sehr häufig auftreten: Kristalle, Blutgefäße, Verästelungen von Bäumen und Farnen. Für Computermodelle spielen komplexe Strukturen eine wichtige Rolle. Die virtuelle Umgebung ist der Realität anzugleichen. Die Strukturen per Grafikprogramm selbst zu erstellen, ist eine mühsame Herausforderung. Ein Algorithmus, erleichtert dem Benutzer die Möglichkeit, durch Eingabe von ausgewählten Parametern, realitätsnahe Strukturen zu modellieren.

Nach einer Erweiterung seines Projektes befragt, könnte sich der Schüler vorstellendass der Algorithmus erweitert wird, um dreidimensionale Strukturen zu erzeugen.

Jutta Scheer (VBIW)

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VBIW-Sonderpreise für „Jugend forscht“ 2018 

Der VBIW unterstützte den Nachwuchsforscher-Wettbewerb durch Stellung von Juroren und Initiierung von Sonderpreisen zum 27. Mal.

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VBIW-Sonderpreise für „Jugend forscht“ 

„Zukunft – Ich gestalte sie“
Fotos: BASF/Rasche

Das Motto des aktuellen Jugend-forscht-Wettbewerbes war Programm der 52 Jahre, in denen es den bekanntesten naturwissenschaftlichen Jugendwettbewerb gibt.
Der VBIW unterstützte den Nachwuchsforscher-Wettbewerb durch Stellung von Juroren und Initiierung von Sonderpreisen zum 26. Mal.

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Siegerehrung

von links:
Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH,
Felix Pochert, Swantje Pieplow, VBIW-Preisträger, Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur,
Jutta Scheer, 2. Vorsitzende VBIW

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VBIW-Sonderpreise für „Jugend forscht“

„Neues kommt von Neugier“

Das Motto des aktuellen Jugend-forscht-Wettbewerbes war Programm der 51 Jahre, in denen es den bekanntesten naturwissenschaftlichen Jugendwettbewerb gibt.
Der VBIW unterstützte den Nachwuchsforscher-Wettbewerb durch Stellung von Juroren und Initiierung von Sonderpreisen zum 25. Mal.

Auf dem Regionalwettbewerb Brandenburg/Ost übergab Manfred Fladrich (VBIW) an Patrick Langer den VBIW- Sonderpreis.

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VBIW-Sonderpreise für „Jugend forscht“

„Es geht wiederlos!“
Das Motto des aktuellen Jugend-forscht-Wettbewerbes war Programm der 50 Jahre, in denen es den bekanntesten naturwissenschaftlichen Jugendwettbewerb gibt.
Im Jubiläumsjahr unterstützte der VBIW den Nachwuchsforscher-Wettbewerb durch Stellung von Juroren und Initiierung von Sonderpreisen zum 24. Mal.

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Auf dem Regionalwettbewerb Brandenburg Ost 2012 prämierte der Vorsitzende des OV Strausberg des VBIW die14jährigen Brüder Florian und Pascal Berthold des Gauß-Gymnasiums Frankfurt (Oder).
Mit im Team der Auszubildende im IHP Frankfurt (Oder), Niklas Kroh.
(s. u. Bericht “Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?”)

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Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?

Auf dem Regionalwettbewerb Brandenburg Ost 2012 prämierte der Vorsitzende des OV Strausberg VBIW die14jährigen Brüder Florian und Pascal Berthold des Gauß-Gymnasiums Frankfurt (Oder).

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 Bericht zum 47. Bundeswettbewerb “Jugend forscht”

„Uns gefällst, was Du im Kopf hast“ - Das war das Motto des 47. Bundeswettbewerbes Jugend forscht. Zunächst traten besonders wissensdurstige Jugendliche mit ihren Projekten in zwei regionalen Leistungsvergleichen an. Insgesamt schafften 33 Projekte aus allen 7 möglichen Fachgebieten den Sprung zum Landeswettbewerb nach Schwarzheide.
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